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Kloster und Maierhof


Kloster Benediktbeuern Kloster Benediktbeuern
Foto: Brigitte Kallmuenzer
© Fachberatung Heimatpflege


Seit 2004 ist die Fachberatung Heimatpflege des Bezirks Oberbayern im Osttrakt des Maierhofs im Kloster Benediktbeuern untergebracht – mit Großraumbüro, Fachbibliothek und Ausstellungsraum.

Das Kloster

Das Kloster Benediktbeuern kann auf eine 1.250-jährige Geschichte zurückblicken. Die Säkularisation von 1803 beendete in Benediktbeuern dieTätigkeit der Benediktiner. Das Kloster wurde weltlich-privater Besitz. Joseph von Utzschneider errichtete darin 1805 eine moderne optische Glasfabrikation. Von 1808-1818 arbeitete hier der berühmte Forscher Joseph von Fraunhofer. Ab 1819 in Staatsbesitz, dienten die Gebäude u.a. als Kaserne, Militärfohlenhof, Invalidenheim, Gefängnis, Genesungsanstalt für Soldaten. Seit 1930 wirken die Salesianer Don Boscos im Bereich Jugendarbeit und haben dem früheren Benediktinerkloster wieder neues Ordensleben eingehaucht. Heute gibt es auf dem Klostergelände neben einer Jugendherberge eine Jugendbildungsstätte und das Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK). Zudem gibt es auf dem Gelände weitere Einrichtungen wie beispielsweise die Katholische Stiftungsfachhochschule sowie das Fraunhofer-Zentrum für energetische Altbausanierung und Denkmalpflege. Der Bezirk Oberbayern hat sich im Maierhof mit der Fachberatung Heimatpflege sowie dem Trachten-Informationszentrum niedergelassen.

Maierhof

Das ehemalige Stall- und Wirtschaftsgebäude des Klosters Benediktbeuern, der sogenannte Maierhof, wurde als große Vierflügelanlage geplant. Im Jahr 1718 - also vor nun 300 Jahren -  wurde es nach rund 10-jähriger Bauzeit fertiggestellt. In seiner langen Geschichte beherbergte der Maierhof hauptsächlich Stallungen für Nutztiere, war aber zusätzlich auch Lager, Krankenhaus oder Flüchtlingsheim. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts verfiel die Anlage mehr und mehr. Das heutige eindrucksvolle Erscheinungsbild des Maierhofs ist einmalig und das Ergebnis langjähriger und mühevoller Arbeit von Handwerker, Restauratoren und nicht zuletzt den beteiligten Finanziers. So ist es unter anderem auch dem Bezirk Oberbayern zu verdanken, dass aus dem maroden „Palast der Kühe“ ein sinnvoll genutztes und belebtes Juwel wurde, das heute wieder in seiner ganzen barocken Pracht erstrahlt.

Ansprechpartner/in

Brigitte Kallmünzer
Telefon: 08857 / 88-852
Fax: 08857 / 88-859
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Stephan Holeczek
Telefon: 08857 / 88-850
Fax: 08857 / 88-859
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Anfahrtsskizze Anfahrtskizze der Fachberatung Heimatpflege in Benediktbeuern
© Fachberatung Heimatpflege

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