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Montag, 18.02.2019 bis Sonntag, 31.03.2019, 18 Uhr


Zu Wasser und zu Land

Fotoausstellung zur Geschichte des Handels im Oberland


Mit der Geschichte von Handelswegen und Handelswaren im Oberland beschäftigt sich die Fotoausstellung „Handelswege durchs Bayerische Oberland“ der Fachberatung Heimatpflege. Sie ist vom 18. Februar bis 31. März im historischen Kreuzgang des Klosters Benediktbeuern zu sehen.

Der Lenggrieser Sammler und Fotograf Claus Eder zeigt in der von ihm gestalteten Ausstellung, wie der Handel im Oberland in früheren Zeiten ausgesehen hat. Im Mittelpunkt der über siebzig Schautafeln stehen historische Fotografien aus der Zeit von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zu den1940er Jahren. Die zugrunde liegenden Originale sind Zeitdokumente, die in Benediktbeuern erstmals in dieser Form präsentiert werden. Die Ausstellung verdeutlicht, wie viele unterschiedliche Aspekte mit dem Handel verbunden sind. So informiert sie über die Geschichte des Postwesens, über Eisenbahnen, Brücken und Zölle. Und es geht um die Menschen, die den Handel betrieben: um Säumer, die Lasten auf dem Rücken von Saumtieren über das Gebirge transportierten, um Boten und um die Fuhrleute mit ihren charakteristischen Wagen.

Ein weiterer Aspekt ist das Gewerbe, das an den Handelsstraßen entstand, mit dem  Gastgewerbe an erster Stelle. Nebenbei erfahren die Besucher auch etwas über die Arbeit, der die Menschen früher im Oberland nachgingen. Dreißig historische Porträtfotos zeigen alte Berufe – vom Flößer bis zur Spinnerin – und Oberlandler aus früheren Zeiten. Auch die wichtigsten Handelsrouten lassen sich in der Ausstellung nachverfolgen: darunter die Salzstraße, die sich von Berchtesgaden bis hin zur Schweizer Seite des Bodensees zog; und die Via Claudia Augusta, die schon zu Zeiten der Römer Norditalien mit dem süddeutschen Raum verband, inklusive Alpenüberquerung.

Neben Landkarten, historischen Fotos und Begleittexten zeigen die Ausstellungstafeln auch Abbildungen von typischen Handelswaren. So waren beispielsweise Löffel und Dosen aus Sterzinger Horn beliebte Artikel, die aus dem Süden nach Bayern kamen. Richtung Norden gingen außerdem Kalk, Gips, Kohle, Holz und „Kistlerwaren“ wie die berühmten Tölzer „Kästen“ (Bauernschränke). Auch Lebensmittel wie Wein und Bier waren unterwegs. Darauf geht die Ausstellung sogar mit ganz lokalem Bezug ein: mit Informationen zu den früheren Tölzer Hopfengärten und zur ehemaligen Klosterbrauerei in Benediktbeuern.

„Handelswege durchs Bayerische Oberland“. Porträts und Fotocollagen von Claus Eder


Vernissage:

18.2.19, 18 Uhr 

Ausstellung:
bis 31.3.2019, barrierefreier Eingang, Eintritt frei


Fachberatung Heimatpflege des Bezirks Oberbayern

Maierhof im Kloster Benediktbeuern

Michael-Ötschmann-Weg 4, 83671 Benediktbeuern
geöffnet täglich 9-17 Uhr

Begleitprogramm: siehe aktuelle > aktuelle Veranstaltung

Bildmaterial zum Download

Ausbau der Kesselbergstraße, Abschnitt beim Gasthof Jäger am See in Urfeld.

Foto: Verein für Heimatgeschichte im Zweiseenland Kochel e. V.

Download Foto (JPG 1,8 MB)

Tuchmarkt in Bozen um 1920. Die Fotografie stammt von Josef Weiss, dem Großvater von Claus Eder.

Foto: Sammlung Buidleck

Download Foto (JPG 828 kB)

Fässer mit Rotwein werden festgezurrt für den Weg nach Norden. Das Bild stammt von Josef Weiss, dem Großvater von Ausstellungs-Fotograf Claus Eder.

Foto: Sammlung Buidleck

Download Foto (JPG 1,6 MB)

Download gesamtes Bildmaterial als zip (ca. 4.2 MB)

Ansprechpartner/in

Ulrike Graßl
Pressestelle: Bildung
Telefon: 089 2198-90012
E-Mail schreiben Visitenkarte (vcf, 1kB) Zur Kontaktseite
Kerstin Schwabe
Pressestelle: Kultur, Umwelt, Heimatpflege
Telefon: 089 2198-90013
E-Mail schreiben Visitenkarte (vcf, 1kB) Zur Kontaktseite

Öffnungszeiten

Während Ausstellungen
Dienstag und Samstag:  13 bis 16 Uhr
und Sonntag:                   11 bis 16 Uhr

sowie gerne nach Vereinbarung.

Die Räume sind barrierefrei zu erreichen.

Der Eintritt ist frei.