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Dialektwort der Woche


Britschhaferl

Dialektwort der Woche (KW 2)


Britschler Kein Britschhaferl - nur ein kleiner Britschler!
Foto: P.E. Rattelmüller
© Fachberatung Heimatpflege

Enten, Gänse und kleine Menschenkinder "britscheln" gerne mt Wasser, aber auch wir älteren Kaliber sind in der Lage, "einen rechten Britsch herzumachen", wenn wir etwa eine Halbe Bier oder eine Tasse Kaffee umgeschüttet haben. Immer geht es darum, dass da eine Flüssigkeit unkontroliert in der Gegend verteilt wird. "Britsch!", bei diesem Wortklang hört man die Bescherung quasi schon mit. Nun liebt die Mundart die Bildhaftigkeit und überträgt Alltagserfahrungen schnell auf alles Zischenmenschliche. Verteilen sich Gerüchte und Verdächtigungen nicht ebenso schnell wie ausgeschüttetes Wasser? Kann man sie, einmal verbreitet, je wieder einfangen? Natürlich, man kann nicht, und so hat es der Verursacher ja auch gewollt. Also kann man auch mit Gerede und Tratsch "einen rechten Britsch hermachen". Oder man kann jemanden "verbritschen", ihn also hinhängen, verpetzen, verpfeifen. Und wer solchen tut, ist und bleibt halt ein "Britschhaferl" (bitte mit langem "i") oder "´ne Petze", wie der Norddeutsche saacht! Ein Kompliment ist beides nicht! (aus: "Irxenschmoiz und Wedahex", Alte bairische Worte, herausgegeben von N. Göttler, Verlag Bayerland, 2014).

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