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Augngläser

Dialektwort der Woche (KW 27)


Augnglaeser Nicht jeder hatte so schöne Augngläser wie die tanzende Dame auf dieser historischen Aufmahme, die in der Faschingszeit auf dem Münchner Viktualienmarkt in den 1950er Jahren entstanden ist.
Foto: Paul Ernst Rattelmüller
© Fachberatung Heimatpflege

„Besser ois nix!“ soll der Karl Valentin gesagt und dann sein gläserloses Brillengestell aufgesetzt haben!. Der Bayer und seine Augengläser! Überall sucht er sie, bis er sie schließlich auf der eigenen Stirn wieder findet. Wir bayerischen Brillenträger sind übrigens einem der unseren zu höchstem Dank verpflichtet! Joseph von Fraunhofer, 1787 in Straubing geboren, hat wie kein anderer in Benediktbeuern die Gesetze der Optik erforscht. Seine Produkte waren so mit seiner Person verbunden, dass man zum Fernrohr schlichtweg „Fraunhofer“ sagte. „Deat´s an Fraunhofer her!“, so steht´s schon in Kobell´s „Brandner Kasper“. So eine „blinde Brema“, wie es der Mensch nun mal ist, muss sich halt allerhand einfallen lassen, wenn er irgendwo genau „hinspitzen“ oder „hinluren“ will. (aus: "Irxenschmoiz und Wedahex", Alte bairische Worte, herausgegeben von N. Göttler, Verlag Bayerland, 2014).

Ansprechpartner/in

Dr. Norbert Göttler
Telefon: 08857 / 88-850
Fax: 08857 / 88-859
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