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C + M + B

Dialektwort der Woche (KW 1)


Zeichnen des traditionellen Segenswunsches an die Haustür oder Stalltür im Oberbayrischen in den 1950er Jahren. Für eine genauere Datierung wurde das Foto einen Moment zu früh geschossen.
Foto: P. E. Rattelmüller
© Fachberatung Heimatpflege

Traditionelle Segenswünsche: Nach altem Brauch ziehen zwischen Neujahr und Dreikönig als Könige verkleidete Kinder von Haus zu Haus. Sie tragen einen großen Stern mit sich, singen Dreikönigslieder und wünschen allen im Haus ein glückseliges neues Jahr. Um ihren Segenwunsch sichtbar zu machen, schreiben die Sternsinger an die Tür mit geweihter Kreide die Buchstabe C + M + B, die vom Volksmund als die Anfangsbuchstaben für Caspar, Melchior und Balthasar gedeutet wurden. Es handelt sich dabei aber um einen lateinischen Segenswunsch: "Christus mansionem benedicat" - "Christus segne dieses Haus!". Der heutige Sternsingerbrauch, der auch im nord- und westdeutschen Raum geplfegt wird, lässt sich bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurückverfolgen (vgl. Albert Bichler, Feste und Bräuche in Bayern im Jahreslauf, Berg-Verlag, 2012, S.10).

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