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Kleines Theater Haar: Innenansicht (Foto: Bettina Malik)

Salon Zukunft Heimat: "Vergeben und Vergessen? Was kann und muss Erinnerungskultur heute leisten"

Datum/ Uhrzeit
04.11.2018
11:00 Uhr
Veranstaltungsort
Kleines Theater Haar
Casinostraße 75
85540 Haar
Kosten
Eintritt frei
Details

Lange hatte man gedacht, die Gräuel des Dritten Reiches, des Krieges und der Vertreibungen könnten die Menschen in wenigen Jahren abhaken und vergessen – zumal in einer demokratischen Wohlstandsgesellschaft. Doch seelische Traumatisierungen lassen sich nicht abschütteln, weder bei Tätern noch bei Opfern, sie wirken vielmehr in die nächsten Generationen hinein.
Einer der Wege, mit dieser Situation umzugehen, ist seriöse historische Aufarbeitung und die Schaffung einer heilenden und zukunftsorientierten Erinnerungskultur. So war der Bezirk Oberbayern, Träger von bedeutenden psychiatrischen Kliniken, vor kurzem Mitherausgeber des „Gedenkbuches für die Münchner Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie-Morde“.
Was bedeutet aber Erinnerungskultur heute konkret? Was kann sie leisten, wo sind ihre Grenzen? Was sind angemessene Formen des Erinnerns? Wie erreichen wir damit Menschen, die diesem Begriff skeptisch gegenüber stehen? Und welche Verantwortung ziehen wir daraus für unseren politische Gegenwart und Zukunft? Drängende Fragen, die der „Salon Heimat“ mit Fachleuten und Teilnehmern diskutieren will.

Podiumsteilnehmer (vorläufig):

  • Prof. Dr. Peter Brieger, Chefarzt des Isar-Amper-Klinikums München-Haar
  • Josef Mederer, Bezirkstagspräsident von Oberbayern
  • Dr. Jörg Skriebeleit, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
  • Moderation: Dr. Norbert Göttler, Historiker und Bezirksheimatpfleger
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