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Dialektwort der Woche


Krampus

Dialektwort der Woche (KW 50)


Krampus Der Nikolo is ja noch nett, aber wartet nur bis der Krampus kommt!
Foto: P. E. Rattelmüller
© Fachberatung Heimatpflege

Kein Licht ohne Schatten, kein Heiliger ohne Versucher, kein Nikolaus ohne Krampus! Aber welcher Dämonenwelt ist er denn entsprungen, dieser ewige Begleiter des heiligen Bischofs, dieser zottelige Verwandte der Perchten und Druden? An seiner Kette rütteln, grunzen, den Kindern Angst und Schrecken einjagen, das kann er! Aber uns erklären, wo er herkommt? Fehlanzeige! Kommt sein Name tatsächlich vom mittelhochdeutschen Wort „Krampen“, was so viel wie Kralle bedeuten soll? Oder hat der altbairische Begriff „Krampen“ damit zu tun, der mancherorts für „Verdorrtes“, Hässliches, Lebloses“ verwendet wird? Lebloses? Ja, ist er etwa der Welt der Untoten entstiegen, der Krampus, womit wir gleich beim Thema „Halloween“ wären, wo wir gar nicht hin wollten? Und welche verdächtige Rolle spielt die weibliche Form des Krampus, die man in Altbayern auch kennt? Die heißt dann „Kloosin“ (Klausin) und trägt eher hexenhafte Züge. Fragen über Fragen jedenfalls, aber das ist ja nichts Neues im Metaphysischen! So ein Krampen, der Krampus!

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